Ohrakupunktur

Bereits seit Jahrhunderten verwenden Therapeuten und Ärzte in China Akupunkturpunkte am Ohr erfolgreich. In Europa wurde erstmals im Jahre 1717 eine Ischiasbehandlung mittels Ohrkauterisation an den Ohrakupunkturpunkte beschrieben. Die heutige Ohrakupunktur geht auf den französischen Arzt Dr. Paul Nogier zurück, der ab 1957 viele Jahre diese Methode erforschte und ausarbeitetet.

Was ist Ohrakupunktur?

Am Ohr ist jedem Organ ein bestimmter Punkt zugeordnet, über den das jeweilige Organ positiv beeinflusst werden kann.

Diese Akupunkturpunkte am Ohr sind nur im Falle einer Funktionsstörung des korrespondierenden Organs “aktiv”. Das bedeutet, nur wenn es in dem zugehörigen Organ eine Störung gibt, sind diese Punkte gut auffindbar und für den Patienten auch oft schmerzhaft. Diese aktive Ohrakupunkturpunkte werden anschließend mittels Nadeln oder Laser stimuliert.

Wann kann Ohrakupunktur helfen?

Die Methode eignet sich sowohl als einzelne Behandlungsmethode als auch in Kombination mit der klassischen Körperakupunktur. Besonders wirkungsvoll erweist sich Ohrakupunktur bei:

  • Chronische Erkrankungen
  • Beschwerden im Bewegungsapparat
  • Schmerzen
  • Allergien
  • Psychosomatische Krankheiten
  • Schlaf- und Konzentrationsstörungen